ICH, LEON UND LEENA
nach Motiven von Georg Büchner
von Wolfram Hänel
Unter Mitarbeit von Ulrike Gerold, Hilkje Hänel und Kirsten John
2 D, 2 H, 1 Dek.
Zur UA frei
Jugendstück
Leon hat Geburtstag. Er liegt auf seinem Bett, schlaff, lethargisch und irgendwie einsam. Wenn Leon nicht gerade seine Zeit mit Computerspielen totschlägt, liegt er einfach auf dem Bett herum – ohne die Welt zu revolutionieren. Valerio, sein einziger Freund, verschwand eines Tages spurlos aus seinem Leben. Als dieser zu seinem Geburtstag unerwartet wieder auftaucht und Leon einen Goldfisch schenkt, scheint die Welt wieder ein bisschen lebenswerter - die Zeit steht nicht mehr still. Valerio beichtet Leon jedoch nicht, dass er mehr weiß:
Zufällig hat er Leons Eltern belauscht, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ihren Sohn durch Leena, der Tochter ihrer Kegelfreunde, aus seinem pubertären Einheitstrott zu befreien. Bewaffnet mit Aquarium und Bier erobern Leon und Valerio das Schützenfest – und treffen prompt auf Leena und ihre Cousine Sophie. Während Valerio sich mit Sophie beschäftigt, wird Leon und Leena klar, wie sehr sie auf einander gewartet haben, wie sehr sie genau nach dieser Liebe suchten. Da stehen plötzlich ihre Eltern vor ihnen…