HUGO WAR SEIN NAME
von Rochus Hahn
2 D, 1 H, 1 Dek. |
Komödie
UA: frei
So hat sich HUGO, gut aussehender Anwalt um die 50, das Date bei DANA, Anfang 20, der, wie er glaubt, Zufallsbekanntschaft aus dem Fitness-Center, nicht vorgestellt: er findet sich gefesselt in ihrem Keller wieder, ohne Handy, ohne Brieftasche und Schlüssel. Und DANA ist stinkwütend. Ihr Leben lang musste sie auf ihren Vater verzichten, der sich vor ihrer Geburt aus dem Staub gemacht und ihre Mutter hochschwanger hat sitzen lassen. Jetzt ist ihre Mutter tot und DANA nimmt Rache an dem Mann, der nun gefesselt vor ihr sitzt und inständig darum bittet, wieder freigelassen zu werden. Genau das hat DANA nicht vor. Sie ist entschlossen, die Lücke in ihrer Biographie zu schließen - sie will akzeptiert werden, als Tochter, von dem Mann, der nicht ihr Vater sein wollte. Trotz der ungewöhnlichen Situation kommen sich die beiden menschlich näher – der coole Womanizer, der seine bislang verborgene Seite als verständnisvoller Vater entwickelt, und DANA, die anfängt, langsam ihre Antihaltung gegen ihn aufzugeben. Bis unerwartet DANAs Nachbarin ANNEMIECHEN auftaucht…
Eine schwarze Komödie über das Stockholm-Syndrom. Über Beziehungen zwischen Männern und Frauen, Vätern und Töchtern.
Hugo war sein name wird 2012 von der Via-Film, München, verfilmt. Rochus Hahn ist u.a. Drehbuchautor der Filme DAS WUNDER VON BERN (Regie: Sönke Wortmann), WARUM MÄNNER LÜGEN UND FRAUEN SCHLECHT EINPARKEN (Regie: Leander Haußmann).