DU SOLLST NICHT LIEBEN von Georg Kreisler
1 D, 1 H, 1Dek.
Musikalische Komödie
Produktionen: Gratulation der Oper Halle zur 9. Spielzeit!
Neuproduktionen: Theater Vorpommern Greifswald / Stralsund ab 21.01.2010,
Regie: Matthias Nagatis
Kulturetage Oldenburg, ab 25.03.2010, CHEA: Theater Kanton Bern, Juli 2011,
u. Tournee.
Leicht und doch mit einem wunderbar hintergründigen Humor kommt sie daher,
die Liebesgeschichte von Sonja und Lothar. Die musikalische Komödie zeigt den Weg aus
der Einsamkeit dieses nicht mehr ganz so jungen Paares.
Das Einzige, was Sonja und Lothar auf dieser Welt verbindet, ist ihre Verlassenheit und Illusionslosigkeit. Beide taumeln auf der Suche nach dem gemeinsamen Glück von einer komischen Verlegenheit in die andere. Es entspinnen sich dabei die typischen Stationen der Zweisamkeit: vom ersten Rendezvous über den ersten Kuss und die erste Nacht bis zum verkrusteten, bitteren Ehe-Alltag: „Du hörst mir nicht zu! – Du mir auch nicht!“
Schließlich nimmt man sich einen Geliebten bzw. eine Geliebte, doch auch das ist nichts auf Dauer.
Alles bleibt eine Gratwanderung zwischen Liebe und Hass, zwischen Abenteuer und Routine.
Schließlich wird man alt und bleibt doch beieinander.
Der scharfzüngige Wiener Kabarettist, Satiriker, Schriftsteller, Musiker und Komponist Georg Kreisler, geb. 1922, präsentiert uns mit seiner Komödie seine Ergänzung zu den zehn Geboten: DU SOLLST NICHT LIEBEN! Er führt uns aber auch vor Augen, wie schwer es doch ist, gerade dieses 11. Gebot zu befolgen, und dass es wohl jeder Mensch zumindest einmal in seinem Leben gebrochen hat, steht wohl außer Frage. Anhand seiner zwei Protagonisten zeigt er dem Zuschauer, wohin es führen kann, wenn man sich auch nur ein einziges Mal abwendet von ihm.
Musikalisch untermalt Kreisler das Geschehen mit Anklängen an Bach, Beethoven, Bizet, Grieg, Khatschaturian, Liszt, Mahler, Mascagni, Mozart, Rossini, Schubert, Schumann, Tschaikowsky, Verdi, Wagner, Weber und Wolf, welche er auf geniale Weise kombiniert.
Dieses Zwei-Personen-Musical wurde 1999 in der Schlosserei des Schauspielhauses Köln uraufgeführt und bis jetzt in rund vierzig weiteren Städten gegeben!
Presse
„Der Rhythmus stimmt, und wenn der erste Satz von Beethoven fünfter Symphonie ihn vorgibt, sprühen die inneren Monologe im stakkatofulminanten Wortwechsel. Bonmots und Bosheiten, Kalauer und Kalendersprüche, Witze und Weisheiten, Albernes und Absurdes. Duett und Duell.“
(FAZ)
„Der Pfiff der musikalischen Komödie: Kreisler fügt in die Handlung Musik von Bach über Beethoven, Liszt und Schubert bis Verdi und Wagner ein. Alle Musikstücke beschwören die Leidenschaft – und stehen im lebhaftem Kontrast zum nüchternen Geschehen. Am besten gelungen sind jene Teile, in denen Kreisler auf berühmte Melodien neue Texte gedichtet hat. Hier ist der Liedermacher in seinem Element. Ihm gelingen Verse, die an Wilhelm Buschs Humor erinnern.“ ( LAUSITZER RUNDSCHAU)
„Eine reizende, locker servierte musikalische Komödie
über Ehekräche und andere Alltäglichkeiten.“
(Main Echo)