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BRANDNER KASPAR


BRANDNER KASPAR von Ekkehard Schönwiese nach Franz von Kobell
5 D, 8 H, Doppelbes. mögl. Gesamtdek.
Komödie
DE: Kleines Theater Garmisch-Partenkirchen, seit September 2009
Regie: Tatjana Pokorny

Sein 60-jährigen Bestehen feiert das Kleine Theater am Richard-Strauss-Platz mit einer
ganz besonderen Premiere – dem „Brandner Kaspar“. Regisseurin Tatjana Pokorny und ihr Ensemble präsentieren den urbayerischen Klassiker wie ihn das Publikum noch nie gesehen hat: modern bearbeitet, aber auf Grundlage des unverwechselbaren Originals.

„Die literarische Figur des „Brander Kaspar“ hat den Test der Zeit nicht nur überstanden –
ihre Faszination ist im Laufe des Jahrhunderts seit der erstmaligen Erwähnung 1871 sogar gestiegen“, erklärt Tatjana Pokorny. „Mir war es wichtig, dass wir für unser Jubiläum ein
Stück wählen, das zu unserer Heimat passt. Schließlich sind sechs Jahrzehnte
Kleines Theater auch sechs Jahrzehnte Garmisch-Partenkirchen.“

Das Thema von Leben und Tod wird wohl in kaum einem anderen Stück so augenzwinkernd – und auch so bayerisch –
in Szene gesetzt wie im „Brandner Kaspar“. Die Hauptrolle übernimmt Rainer Pokorny, an seiner Seite steht Georg Löcherer,
der als Boandlkramer verzweifelt versucht, den Brandner ins Himmelreich zu lotsen – und dabei auf unerwartet variantenreiche Gegenwehr trifft. „Dieses Spiel zwischen den beiden Protagonisten, dazu die Darstellung des Himmels der Bayern –
das transportiert das Lebensgefühl in unserem Freistaat besser als jeder Reiseführer“, lacht die Regisseurin, die selber
gebürtige Garmisch-Partenkirchnerin ist und sich darüber freut, mit Edi Schönach einen einheimischen Komponisten für die
Musik gefunden zu haben.

In der Bearbeitung von Ekkehard Schönwiese habe sie zudem neue Darstellungsformen des Klassikers entdeckt.
„Viele Menschen haben den „Brandner Kaspar“ schon einmal gesehen – sei es im TV, im Kino oder auf der Bühne“,
weiß Tatjana Pokorny. „Ich glaube aber, dass wir mit unserer Inszenierung eine sehr eigene Art der Präsentation gefunden
haben – Fans werden die einzigartige Atmosphäre, die klassisch-grundlegenden Elemente sofort wiedererkennen,
aber trotzdem auf einige neue, spannende Seiten des „Brandner Kaspar“ stoßen.
Die Arbeit mit dem Team hat großen Spaß gemacht – ich denke, das überträgt sich auch direkt auf's Publikum. Ich glaube, dass der „Brandner Kaspar“ daher eine mehr als würdige Premiere zum sechzigjährigen Bestehen unseres Theaters darstellt.“

Presse


Slapstick beim Brandner Kaspar. Tatjana Pokorny inszeniert den bayrischen Klassiker ziemlich schräg und setzt sich damit von den bekannten Vorlagen ab.
„Der Brandner Kaspar wie Sie ihn noch nie gesehen haben“, wirbt die Junior-Direktorin zu Recht das Stück. Minutenlanger Beifall belohnte sie und das Ensemble für dieses Wagnis.
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